Bei einem meiner Praktika, waren wir gerade auf dem Rückweg von einem Transport als kurz vor der Wache unsere Pager los gingen und uns zu einem Folgeeinsatz riefen.
VU mit Mofabeteiligung fahren nach 3km-weg.
Also Blick auf die Uhr und ab geht’s mit dem üblichen Radau. vor Ort treffen wir die berittenen ( Polizei ). Der Patient wohne gleich um die Ecke und wollte unbedingt noch sein Mofa rüber bringen. Also zu Fuss rüber. Da treffen wir den Patienten mit einem Polizisten im Vorgarten. Nachdem der Patient in der Wohnung seine Geldbörse geholt hat geht’s ab in den RTW. Bodycheck ergibt diverse Schürfungen und Prellungen. Der Pat wird festgeschnallt und wir Fahrer in Richtung Krankenhaus. Unterwegs stellen wir fest das der Patient wohl auch den Kopf recht angeschlagen hat und schreiben neben die diversen Schürfungen und Prellungen auch noch die Verdachtsdiagnose “commotio” (Umgangssprachlich: Gehirnerschütterung). Zugang wird auch unterwegs gelegt.
Kurze Übergabe in der Klinik und ab geht’s wieder zur Wache.
Dieser Einsatz hat mir mal wieder gezeigt, dass auch ein vermeidlicher Routineeinsatz die eine oder andere Überraschung bieten kann.
